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Wie alles begann – vom lokalen Lab zum globalen Hub

Co-Create, Co-Innovate, Co-Llaborate. Wir sind der Pfizer Healthcare Hub, die Schnittstelle von Pfizer in Deutschland zu Gründern und Startups im Gesundheitssektor. Ein weiteres Programm zur Unterstützung von Startups? Ja, aber auf eine andere, nämlich flexible und kollaborative Art und Weise. Was sich genau hinter dem Pfizer Healthcare Hub verbirgt und wie er entstanden ist, erläutern wir euch hier.

Offiziell startete unser Programm im November 2014 unter dem Namen “Berlin Healthcare Lab”. Dieses wurde 2017 in den “Pfizer Healthcare Hub Berlin” umbenannt. Unter dem Motto “Co-Create, Co-Innovate und Co-Llaborate” suchen wir gezielt eine enge Zusammenarbeit mit Startups. Ganz bewusst gehen wir hierbei nicht den Weg eines Accelerators oder Inkubators. Unsere Zusammenarbeit ist stattdessen flexibel und individuell und kann Kooperationen mit Mentorings durch das Pfizer Expertennetzwerk, Büroräume, Zugang zu Marktwissen oder Hubs in anderen Ländern, aber auch Sales-Partnerschaften umfassen.


Unsere Anfänge
Begeistert beobachteten wir, welche Möglichkeiten sich durch die Digitalisierung in der Healthcare-Branche aufgetan haben. Der Einsatz von digitalen Technologien öffnet neue Türen, um das Leben von Patienten weltweit nachhaltig zu verbessern. In unserem Arbeitsalltag haben daher einige Kollegen begonnen, sich damit auseinanderzusetzen, wie Pfizer verstärkt digitale Lösungen implementieren kann. Unabhängig voneinander, in verschiedenen Teams von Pfizer, entstand die gleichen Idee: Basierend auf einer gemeinsamen Mission wollen wir unsere jahrelange Expertise, unseren Innovationsgeist und Branchenwissen durch Agilität und digitale Kompetenzen ergänzen. Jedoch nicht auf eigene Faust, sondern gemeinsam mit Startups. In welchem Rahmen wir mit Gründerteams zusammenarbeiten könnten, war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch unklar. Um einen Weg zu finden, haben wir uns zuerst mit der Startup-Szene, die in Berlin quasi vor der Haustür stand, vertraut gemacht. Der Kontakt zu einzelnen Gründern zeigte uns früh, dass die Bedürfnisse von Startup zu Startup stark variieren. Wir haben uns daher gefragt: “Wie können wir bei Pfizer Startups bestmöglich unterstützen und gleichzeitig in unsere bestehenden Geschäftsfelder integrieren?”.

Flexibilität und Austausch
Scouting, offener Austausch und Ausprobieren bestimmte die erste Phase der Entstehung des Hubs. Aus dem Dialog von unseren Pfizer-Teams und verschiedenen Startups hat sich schnell gezeigt: Es treffen zwei Welten aufeinander. Trotzdem finden sich auch viele gemeinsame Schnittstellen. Letztlich wurde der Austausch zum Erfolgs-Schlüssel des Pfizer Healthcare Hubs. Unsere Gespräche zeigten: Der beste “Fit” und die bestmögliche Unterstützung ergeben sich aus einem flexiblen Programm, das mit angehenden Gründern oder bestehenden Startups individuell ausgearbeitet wird. So können bei und mit uns digitale Lösungen entstehen, die auch eine sinnvolle Ergänzung zu Therapien und Produkten von Pfizer für die Patienten darstellen.

Zudem haben wir Formate fernab fester Kooperationen entwickelt, mithilfe derer wir den Austausch mit Startups fördern und unser Expertenwissen teilen. Die Startup-Sprechstunde am Berliner Standort ist ein Paradebeispiel hierfür. Hinzu kommen Startup Challenges und Hackathons zu verschiedenen Themen im Bereich Digital Health.


Aktuelle Kooperationen
In unseren aktuellen Kooperationen zeigt sich, wie unterschiedlich die Zusammenarbeit sein kann: Mit dem Startup Viomedo arbeiten wir beispielsweise daran, Patienten im deutschsprachigen Raum den Zugang zu klinischen Studien zu erleichtern. Hierfür geben wir Zugriff auf alle Pfizer-Studien, die in Deutschland durchgeführt werden und für neue Studienteilnehmer offen sind. 

Beim Startup Cortrium, das einen Sensor zur frühzeitigen Erkennung von Herz-Kreislauf- Erkrankungen entwickelt, unterstützen wir hingegen durch die Bereitstellung unserer Vertriebsstrukturen. Erst kürzlich haben wir gemeinsam mit Cortrium bekannt gegeben, dass wir den Sensor gemeinsam im Frühjahr 2018 auf den deutschen Markt bringen wollen – Cortrium kann im Rahmen dieser Vereinbarung auf Teile der Vertriebsstruktur von Pfizer zugreifen.


Wonach suchen wir?
Unser Fokus liegt auf Startups oder angehenden Gründern mit Business Modellen und Ideen in den Bereichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen und Immunologie, seltene Krankheiten, Onkologie sowie Impfstoffe.
 

Globale Vernetzung nach dem Berliner Vorbild
Nach der Gründung des Pfizer Healthcare Hubs in Berlin, zeigte sich auch an anderen Standorten von Pfizer weltweit die Idee von einer Zusammenarbeit mit Startups. Heute gibt es unter anderem Hubs in New York, London, Stockholm, Sydney, Tel Aviv und Toronto – nach dem Vorbild aus Berlin.